Summer of Love 2019  

21. August in Bern, kleine Schanze – BIG LOVOLUTION

Nach Stopps in Zürich, Luzern und Basel fand am 21. August die sechste und im Rahmen des Summer of Love 2019 vorläufig letzte Lovolution-Aktion statt.

Dieses Mal gab es ein reichhaltiges Programm mit verschiedenen Workshops, einer Tanzimprovisation zum Thema „Versöhnung der Geschlechter“ sowie einer Bodypainting-Performance zum Thema „Begegnung der Gefühle“. 

Wir sind begeistert, inspiriert und erfüllt von tiefer Dankbarkeit für die Magie, die gemeinsam mit vielen wunderbaren Menschen entstanden ist.

Weitere Lovolution-Aktionen  stehen in Aussicht. Bleib über unseren Newsletter informiert! 

 
 

9. August in Basel, Schützenmattpark

„Nutze Deine Wut weise. Lass sie dir helfen, den Weg der Liebe und der Weisheit zu finden.“ – Zitat von Mahatma Gandhi

 

Dieses Mal in Basel konfrontierten wir uns mit negativ bewerteten Gefühlen wie Wut und Hass sowie mit Vorurteilen gegenüber dem anderen Geschlecht/einem anderen Menschen. Wir wurden uns darüber bewusst, dass die Wut-Kraft eine enorm starke Energie ist, die wir für Wachstum und Heilung einsetzen können. Indem wir die Wut fühlen, können wir lernen, sie zu verstehen und damit beginnen, sie als starke, transformative Kraft für den positiven Wandel im Grossen und im Kleinen zu nutzen.  

Weiter machten wir Übungen zu Zweit und in der Gruppe. Wir schauten uns in die Augen, schafften Intimität, indem wir persönliche Geschichten über uns offenbarten ganz im Sinne von „Manchmal tue ich so als ob…. obwohl ich eigentlich…“ und liessen uns vertrauensvoll und blind von jemand anderem führen. Anschliessend gingen wir über in spielerisch-achtsames Kämpfen (Playfight), fühlten unsere Kraft sowie unsere Sanftheit und machten Contact Improvisation. Gemeinsames Essen, Musizieren, Lachen, Schreien, Kuscheln untermalten diese Aktion, bei welcher wir auch mit interessierten Passanten in Kontakt traten und die Love-Vibes versprühten. 

Unser Dank geht an all die mutigen Menschen, die diese Aktion mit ihrem Dabeisein und ihren einzigartigen Beiträgen mitgestaltet haben. 

 

26. Juli in Luzern, Ufschötti

In Luzern erforschten wir gemeinsam, was sich an diesem Tag zum Thema Frieden zwischen den Geschlechtern zeigen wollte.

Circling und Tribal Technology: Nach einer Einstiegsmeditation zum Ankommen machten wir eine Vorstellungsrunde und mehrere Eye Contact sowie Begegnungsübungen mit Stimme und Bewegung. Unsere Aktion ist danach spontan und im freien Fluss aus dem Kreis heraus entstanden.

Dieses Mal stand das Bedürfnis im Zentrum, uns als erstes in einem Männer- bzw. Frauenkreis einzufinden. Erfahrungen austauschen, einander vorurteilslos zuhören, kuscheln, miteinander tönen, unterstützende Schwestern- resp. Bruderschaft erfahren; all dies generierte die Kraft und das Vertrauen, die beiden Kreise danach wieder zusammen zu führen und einander achtsam, liebevoll und mit viel Humor zu begegnen. 

Unser Dank geht an das schöne Luzern sowie an alle, die diese kraftvolle Aktion mit ihren Gaben und ihrer friedvollen Präsenz ko-kreiert haben. 

30. Juni in Zürich, Werdinsel

Absicht des Werdinsel-Gatherings Ende Juni war es, miteinander und mit der Mutter Natur in Verbindung zu treten, um uns gegenseitig zu unterstützen und einen nachhaltigen Wandel in uns und um uns herum zu erschaffen (Stichwort „Regenerative Kultur“). 

Ein wichtiges Augenmerk der Lovolution-Bewegung liegt auf dem inneren Frieden resp. Wandel, Harmonie und Mitgefühl und darauf, dass wir spür- und erfahrbar machen wollen, dass zwischen den Geschlechtern noch sehr viel Entwicklungspotential für gegenseitiges Verständnis und Frieden besteht. Die Frage, wie wir aus dem gegenseitigen Schuldzuschieben und den Täter-/Opferrollen herauskommen, ist eine Frage, die es im Kollektiv anzuschauen und zu heilen gilt. 

In einem Kreis wurden wir uns darüber bewusst, dass es nun 50 Jahre her ist seit dem Summer of Love in Woodstock und dass seither viel passiert ist und wir auf dem aufbauen dürfen, was vorherige Generationen geschaffen haben bspw. in Sachen persönliche Befreiung/Entfaltung, Gleichberechtigung der Geschlechter, Selbstbestimmung, Mitgefühl und Frieden. Es geht hierbei nicht mehr nur um ein „Hippie“-Ding, denn diese Themen haben an gesamtgesellschaftlicher Relevanz gewonnen und dürfen noch sichtbarer werden.

20. Juni in Zürich, Stauffacher

Auf der Wiese vor der St. Jakobs Kirche beim Stauffaucher machten wir nach einem kurzen Check-In im Kreis einige gruppendynamische Übungen wie bspw. den Haka. Der Haka ist ein ritueller Tanz der Maori in Neuseeland, der uns dabei unterstützt, unsere Urkraft und unsere Präsenz zu aktivieren. Geleitet wurde der Haka von Andreas Föhr (www.andreas-foehr.ch).

18. Mai in Zürich, Chinawiese

 

Auf der Chinawiese fand die erste verbindende-kunstvoll-spielerische-kreativ-abgefahrene-berührende Aktion statt voller toller, mutiger, herzlicher Menschen, die sich stark und verletzlich zugleich gezeigt und auf mehrere Begegnungs-Experimente eingelassen haben. 

Mit einem grossen Kreis, Sketch à la Loriot, Bodypainting-Action, Musik, Circling-Übungen und mit Transparenten haben wir auf die Aktion aufmerksam gemacht. Es wurden viele Gespräche mit interessierten Passanten geführt. Gegen Ende der Aktion boten wir den Passanten an, sich gegenüber einer Frau*/einem Mann* zu setzen und sich auf ein Eye Contact Experiment einzulassen. Die Resonanz auf das Thema Versöhnung der Geschlechter/Frieden zwischen Mann* & Frau* hat uns darin bestärkt, noch weitere Aktionen durchzuführen.